Kubas Nationalparks
Die Einzigartigkeit Kubas liegt nicht nur in den vielen paradiesischen Stränden begründet. Und auch das stetig hochwertige Klima des Karibik-Staates ist es nicht allein, was den letztendlichen Reiz ausmacht. Kuba ist Teil der jüngeren Geschichte und hat eine ungleich markantere Charakteristik als die meisten der umliegenden Länder. Schon in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das koloniale Andenken dieser Insel populär gemacht. Nicht von ungefähr kommt, dass der revolutionäre Grundgedanke jener Epoche eng mit Kuba verbunden ist. Das Andenken Che Guevaras ist hier ein markantes Beispiel für das zeitlose Schauspiel dieses wunderbaren Karibik-Staates. Unvergessen die vielen bildlich festgehaltenen Momente mit dieser Person im Havanna der 50er Jahre. Jedoch ist auch die eher alltägliche Schönheit dieser Insel zu erwähnen, welche unvergleichliche Panoramen aufzubieten hat, die einen jeden Urlaub unvergesslich gestalten. Besonders erwähnenswert in diesem Fall sind die zahlreichen Nationalparks, welche nicht nur dem ausländischen Besucher eine kurzweilige Zeit garantieren.
Alexander-von-Humboldt-Nationalpark
Der Alexander-von-Humboldt-Nationalpark wurde 2001 als Weltkulturerbe anerkannt, ob seiner Größe und der ungemein hohen Artenvielfalt der Flora und Fauna. Dieser Park ist nahe der mittlerweile leider sehr bekannten Provinz Guantanamo gelegen, welche ohne dieses menschenverachtende Schauspiel ebenfalls ein äußerst sehenswertes Ziel darstellen würde. Dieses nicht nur für Naturfreunde.
Der Alexander-von-Humboldt-Nationalpark erlaubt es dem Besucher, sich innerhalb des Nationalparks mit einem Ruderboot fortzubewegen. Entlang der malerischen Mangrovenwälder der Bahia der Taco, welche besonders für Fotofreunde interessant sind. Ein kleiner Unkostenbeitrag ist fällig bei Inanspruchnahme dieser Tour.
Península de Guanahacabibes
Die Halbinsel Península de Guanahacabibes gehört zu den weniger bewohnten gegenden Kubas. Die hier befindlichen Kalksteinformationen bestechen durch ihre bizarren Formen und die schroffe Romantik, welche diese Region versprüht. Der Bestand an Höhlen ist in diesem Nationalpark ebenfalls bemerkenswert. Die örtlichen Mangrovenwälder beheimaten eine reichhaltige Anzahl verschiedener Vogelarten. Unter ihnen finden sich Eulen, Papageien jedweder Couleur und der bemerkenswerteste von allen. Der Hummelkolibri, welcher gemeinhin bekannt ist als der kleinste Vogel der Welt. In Küstennähe gelegen, befinden sich die Wasserschildkröten, die hier ihre Eier ablegen. aufgrund dessen wurde dieses Gebiet von der UNESCO zum Biosphärenreservat erhoben. Trotz der Intervention der UNESCO befinden sich im Gebiet zahlreiche Hotels und Touristikzentren.
Desembarco del Granma National Park
Der Desembarco del Granma National Park befindet sich nicht unweit der Provinz Granma. Der eigentümliche Name des Nationalparks resultiert aus der Landung der gleichnamigen Yacht, welche 1959 die revolutionären Volksgenossen um Fidel Castro beheimatete. Heutzutage ist der Nationalpark jedoch bekannt für seine Lage auf einer tektonisch arbeitenden kontinentalplatte, welche mit einem sehr gut erhaltenen Terrassensystem unter Wasser zu verblüffen weiß. Freunde des professionellen Tauchsports finden hier zahllose Möglichkeiten zu äußerst sehenswerten Ausflügen. Jedoch ist hier eine gewisse Erfahrung vorrausgesetzt, da dieses Terrain als schwierig zu tauchen gilt.